| uaru  | en | de

Ein Spaziergang durch die Stadt

Ausflüge

Unterbringung und Verpflegung

Erholung und Tourismus

 Wichtige Informationen

 Das Wetter

Home Der Theaterplatz

  Der Theaterplatz

Einer der schönsten Plätze in Czernowitz ist das Ensemble des Theaterplatzes mit Granitabstiegen zu einem Park in der Mitte. Das Schlüsselgebäude in der Platzbebauung ist das Olga-Kobyljanska-Theater, das 1903-1905 nach dem Entwurf von F.Fellner und H.Helmer für das Stadttheater errichtet ist.
Über diese Verkörperung der Kunstambitionen schwärmte der österreichische Publizist H. Heinzen: „Das Theater von Czernowitz ist ein Traum aus Samt und Gold, entworfen von den Wiener Architekten Helmer und Fellner. Es ist ein Erbe für die Czernowitzer Kultur“

Die größten Stars der Oper und des Theater der damaligen Zeit traten hier auf. Vom großen Enrico Caruso über Fjodor Schaljapin bis zu dem großen , österreichischen Schauspieler Alexander Moissi waren die Stars gerne in Czernowitz zu Gast.

In der Architektur des Theatergebäudes sind Neobarock und Jugendstil harmonisch verknüpft. Die schwebenden Formen der Fassade werden mit einem Figurenfries zur antiken Mythologie, mit über den Fenstern und der Attika stehenden allegorischen Figuren und mit in den Nischen eingeräumten Büsten berühmter Schriftsteller ergänzt.
Das Foyer und der Zuschauerraum sind mit Schnitzereien und neobarocken Statuen prächtig geschmückt. Früher stand vor dem Theatergebäude das Friedrich-Schiller-Denkmal (1907) aus Marmor, zu Zeit steht an seiner Stelle das Olga-Kobyljanska-Denkmal. Auf einem nicht zu hohen Postament ruht die Gestalt der Schriftstellerin, als überlege sie sich den Inhalt ihrer Werke.

Die Art Nouveau (Sezession), die Anfang des 20. Jh. in Czernowitz herrschte, beeinflusste auch die Architektur der anderen Gebäude am Theaterplatz.

Haus Nummer 5 (1908) das Jüdische Volkshaus ( zur Zeit der städtische Kulturpalast). Es wurde auf Initiative von Heinrich und Josephine Wagner erbaut. Die Fassade ist mit Steinfiguren von Atlanten verziert, eine reiche Stuckverzierung schmückt auch die Innenräume des Gebäudes.

Im Stil der Spätsezession wurde von 1908-1910 das Gebäude der ehemaligen Handels- und Handwerkskammer von Bukowina am Theaterplatz,2 erbaut (Architekt Friedrich Gottesmann). Das hohe 3-stöckige Gebäude verzieren an seiner Fassade die, verschiedenen Handwerke darstellenden, Majolika-Figuren, an der Attika stehen Merkur- und Gäastatuen, in Händen Füllhörner haltend. Heute ist die Bukowiner Medizinische Akademie in diesem Gebäude zu Hause.

Hinter diesem Gebäude im Karree von vier Straßen (Hruschevskoho, Kotljarevskogo, Mickiewicza und Vatutina) präsentiert sich ein monumentales Steinhaus der Gebietsverwaltung, das ursprünglich als Justizpalais in den Jahren 1905-1906 erbaut wurde.
Der Autor des Bauprojektes, der Architekt Franz Skowron aus Lemberg stilisierte das Gebäudes als florentinisches Renaissancepalais des fünfzehnten Jh., gab ihm jedoch einen neuen Sinn im Jugendstilgeist. Die Sezessionszüge kamen an einer verstärkten Verkleidungsdekoration, an der Backsteinummantelung mit roten und grünen Backsteinen, am floristischen Majolikaschmuck des oberen Teiles zum Vorschein. Die Attika ist mit allegorischen Figuren verziert. Den Eingang beschützen zwei Marmorlöwen.

 
 

back

 

© 2007-2008 Touristeninformationsamt Czernowitz | Designed by  Zet

bigmir)net TOP 100

Óêðà¿íñüêèé ïîðòÀë

 
êàòàëîã ñàéò³â