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  Belaja Kriniza

 

Das Dorf Belaja Kriniza war ein Zentrum der Russisch-Orthodoxe Altritualistische Kirche der Bukowina. Die russischen Altgläubigen sind aus der Bukowina, aus Prichernomor'ja, der Walachei und Bessarabien zugewandert. Die österreichische Regierung, die für die Besiedlung Bukowinas verantwortlich war, begrüsste die Übersiedlung der. 1783 wurden die Siedler von Kaiser Joseph II für 20 Jahre von Steuern befreit und die Freiheit des Glaubens garantiert. Für wenig Geld haben die Auswanderer eigenen Grund und Boden bekommen und waren auf 50 Jahre von der Armee befreit.


Nachdem Bischof Pawel Kolomenski, der einzige Bischof der die Reformen Nikons abgelehnt hatte, 1656 den Märtyrertod gestorben war, hatten die Altgläubigen keinen hohen Geistlichen, der neue Priester weihen konnte. Sie mussten daher neue Priester aus der offiziellen russischen Kirche abwerben und neu taufen, waren jedoch dadurch von der offiziellen Kirche indirekt abhängig. 1848 gewannen Altgläubige in Österreich den kanonisch geweihten griechischen Bischof Ambrosios (Andrej Popowitsch) von Sarajewo und Bosnien, der auf Druck der türkischen Behörden seinen Bischofssitz hatte aufgeben müssen, für das Altgläubigentum. Im Kloster Belaja Kriniza, in der damals österreichischen Bukowina, weihte Ambrosios 1849 Bischof Kiril (Timofejew) und Sophroni, Bischof von Simbirsk und begründete damit die Altgläubigen-Hierarchie von Belaja Kriniza.

Die Herrschaft von Belaja Kriniza auf dem Territorium des Russischen Reiches wurde sowohl durch Verfolgung durch die kaiserlichen russischen Behörden, als auch durch eine interne Spaltung behindert. Die Situation veränderte sich grundlegend mit der Veröffentlichung des sogenannten Toleranzedikts des Zaren vom 17.April 1905 „Über die Festigung der Grundlagen der Glaubensfreiheit“, der kurz darauf die „Entsiegelung“ der Altäre in dem wichtigsten religiösen und kulturellen Zentrum der Altgläubigen, dem Rogoschskoje-Friedhof folgte und den Altgläubigen eine ungehinderte Entfaltung ihres kirchlichen Lebens ermögliche.

Der Uspenski-Dom (Mariä-Entschlafens-Kirche) in Belaja Kriniza hat sehr viel Ähnlichkeiten mit dem russischem Dom Vasilija Blazennogo in Moskau.
Neben der Kathedrale stehet noch ein Denkmal Ukrainischen Holzbau Architektur: Kosmodemjanskaja Kirche XVIII-XIX Jh.
 

 

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