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Wenn
Sie Berge mögen, werden Sie Putilshchinu lieben. Einer der malerischsten Winkeln
der Bukowina. Dieser Bezirk ist im Südwesten von Czernowitz, im Höchsten Teil
der Karpaten gelegen und grenzt an Rumänien.
In der Talsiedlung „Putila“ und verläuft der Fluss „Putilka“ - der größte
Nebenfluss des „Cheremosha“. Der historische Weg neben dem Fluss wurde schon im
Altertum hoch geschätzt. Ein Zeugnis dafür ist der Fund vieler silbernen
römischen Münzen im Dorf „Ploska“.
Im fünfzehnten Jahrhundert haben sich viele Leibeigene in den Tälern vor den
Magnaten und Großgrundbesitzern versteckt
Im Laufe von vielen Jahrhunderten, haben die neuen Bewohner ein Erbe geschaffen
auf das die jetzige Generation stolz sein kann.
Hier befinden sich auch die höchsten Punkte der bukowinischen Karparten. Es sind
die Berge Jarovitsa (1574), Zhupany (1488), Chornyj Dil (1452) und dem höchsten
Berg St Iwan mit 1582 m Höhe. Hier leben der Karpatenhirsch und anderes Damwild,
Wildschweine, Füchse, Dachse und andere Tiere. Es ist unmöglich den Reichtum der
Flora und Fauna in zwei sätzen zu beschreiben. Man muss Putilshchinu einfach
selber gesehen haben.
Eine Besonderheit Putil'shchinys ist, dass einige Denkmäler sowohl Geschichst-
als auch Naturdenkmäler sind. An der Grenze zwischen dem Putil'skogo und dem
Vizhnitskogo Bezirk liegt der „Nemchichpass“. Von hier kann man das
eindruckvolle Panorama des Gebirgstales überblicken. Wenn man dem Weg folgt,
kann man die Höhle Oleksy Dovbusha besichtigen mit ihren historischen Zeugnissen
der Ereignisse der 1930-40 Jahre .
Auf dem Pass bilden die „Protjatye Steine“ und die „Falkensteine"eine natürliche
Grenze. Im Dorf Marinychi hat die Natur, ein anderes Wunder, den Krötenstein
geschaffen.
52 Kilometern von der Stadtmitte entfernt, liegt am Fuß des Berges „Tvorilets“
(„Erschaffer“) (1028 m) der See "Girs'ke oko" („Bergsauge“). Seine Form erinnert
an eine Glasperle, umgeben von immergrünen Fichten. Das Geheimnis seiner
Herkunft ist bis heute nicht gelüftet.
Am letzten Sonntag in Mai feiert die Bevölkerung das „Wyhod na polonynu“ Fest
jedes Jahres. Dieses Volksfest ist eine symbolische Abschiedsfeier für die
Hirten welche für die ganze Sommer mit den Schaafen in die Berge auf die Weide
gehen. Volksmusik, Volkstänze und die traditionelle westukrainische Küche locken
zusammen jedes Jahr mehr Gästen aus der ganzen Ukraine an.
Um den Geist des Landes zu fühlen, muss man herkommen und Alles mit eigenen
Augen sehen. Einmal eintauchen in diese eigentümliche Welt der Berge und der
Flüsse, der Wälder und der Täler der Karpaten, wo die ungewöhnliche Schönheit
der Natur und wo sehr gastfreundliche Einwohner zuhause sind!
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